hbf – 2018 | Schöner Wohnen

4. November bis 18. November '18

Sonntag, 4. November 15 Uhr
Ausstellungseröffnung „Schöner Wohnen“
Ein Kunstprojekt von Kultur in Fahrt in Kooperation mit cuba-cultur und dem No Cube.

Was heißt „wohnen“ heute für uns? Bedeutet es alleine, ein Dach über den Kopf zu haben oder verbinden wir mehr mit dem Begriff? Ein Schwedisches Möbelhaus verband die Wohnung mit dem Ort, wo wir zu Hause sind. Wohnst du noch oder lebst du schon?, fragten sie in ihrer Werbekampagne. Mit der Frage wollten sie zeigen, dass ein Zuhause weit mehr als eine Wohnung ist. Die Wohnung ist der Rückzugsort aus einer hektischen Welt und sie ist individueller Ausdruck der Persönlichkeit.
Im Altdeutschen bedeutet das Wort „wohnen“ zufrieden sein. „Schöner zufrieden sein“, das wollen doch alle? Unsere Wohnung ist Zufluchtsort, Intimbereich und Rückzugsort. Das war nicht immer so. Erst mit dem Bürgertum wurde es der Ort der Kleinfamilie, später im nachindustriellen Zeitalter, in der Postmoderne entwickelten sich Einpersonen-Wohnungen und Wohngemeinschaften. Und heute suchen wir wieder nach neuen Wohnformen. Der demografische Wandel der Gesellschaft wirft neue Fragen auf. Wie können alt und jung zusammenleben, sich unterstützen? Daneben verbinden viele mit dem Wohnen Schlagworte wie Gentrifizierung und Mietpreisexplosionen. Wohnen beschäftigt uns. Nicht nur in der Politik, in der Soziologie. Auch die Künste fragen nach dem Wohnen.. 

In dem literarisch-künstlerischen Projekt „Schöner Wohnen“ untersuchen lokale und überregionale Künstler den Begriff, ergänzt wird die Ausstellung durch Lesungen und Fachvorträge zum Thema.

www.cuba-cultur.de
www.nocube.net

Mit unter anderem 
Wiebke Bartsch, Johannes Buchholz, Susanne von Bülow & Ruppe Koselleck, 
Justyna Janetzek, Anne Kückelhaus, Ann-Kathrin Fleurken & Meike Lothmann, 
Janna Michels, Gertrude Neuhaus, Samuel Treindel ...

Format mit Gruppenausstellung, Lesungen und anderen Veranstaltungen zum Thema
„schöner Wohnen" (Wohnen und Gentrifizierung)

mehr Infos: in Kürze


 

 

hbf –  2017 | Menschen im Viertel

Eröffnung Fr. 1. September, 19 Uhr, cuba-Innenhof

Begrüßung:
ingrid van Endert (Kultur in Fahrt,) Joachim Thiele (iSG Bahnhofsviertel), Erhard Hirt (cuba-cultur)
Grußwort der Stadt Münster: Oberbürgermeister Markus Lewe
Rede von Johann Edelmann (Vortrag: Michael Heidemann)

Eroeffnungsrede

anschließend: Präsentation in der Sparkassenfiliale Windthorststr. 8
bis Sonntag, 10.9.

Vorfuehrung

Öffnungszeiten:
Sa. 2.9.: 16 – 24 h
So. 3.9. : 14 – 18 h
Di. 5. 9. – Fr. 8. 9.: 16 – 20 h
Sa. 9.9. & So. 10.9.: 14–18 

Die neunte Ausgabe von hbf ist ein künstlerisch-filmisches Dokumentationsprojekt über Münsters Bahnhofsviertel. Unter Leitung des georgischen Künstlers und Filmemachers Zauri Matikashvili wurden Filme produziert, die den multikulturellen Charakter und die besondere soziale Durchmischung des Viertels widerspiegeln. Mehrere junge Film-Autor_innen gehen Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven nach.

Progranmm:
Johann Edelmann: modern rooms (03:33 min)
Nicola Gördes & Stella Rossié: Yes Goodbye, Sstaffel 1 - Folge 2 (04:50 min)
Hye in han & Mikołaj Sobczak: Choo-Choo (10:00 min)
Minkyung Kim: Fragments (12:00 min)
Daphne Klein & Anne Staab: Metropolis (02:35 min)
Zauri Matikashvili: Im Tunnel (36:44 min)

Download: Terminüberblick pdf
"im Tunnel" Filmstill von Zauri Matikashvil Still: im Tunnel

Bericht WEstfä#lische Nachrichten

hbf – 2017 ist ein Projekt von KULTUR IN FAHRT e.V. – in Zusammenarbeit mit cuba-cultur,
und ISG Bahnhofsviertel
Münster e. V.– gefördert von der LAG Soziokultur NRW, dem Ministerium für Familie, Jugend,
Kultur und Sport des Landes NRW und der Kulturstiftung der Sparkasse Münster.

Veranstalter & Unterstützer